EMJOrchestra

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conductor: Izidor Leitinger
trumpets: Benny Brown, Matthias Schriefl, Igor Matković, Alexander Hartman, Susana Santos Silva
saxophones: Uwe Steinmetz, Jaka Kopač, Philipp Gropper, Jure Pukl, Elmano Coelho
trombones: Lars Arens, Jörn Marcussen-Wulff, Paulo Perfeito, Rui Bandeira
piano: Kaja Draksler
guitar: Jani Moder
bass: Robi Jukič, Andre Carvalho
drums: Tobias Backhaus

Das European Movement Jazz Orchestra wurde im Frühjahr 2007 auf Initiative des deutschen Musikrats mit der Idee gegründet, den Vorsitz der drei Länder Deutschland, Portugal und Slowenien im Rat der europäischen Union kulturell zu begleiten. Aus der ursprünglichen Idee, junge Musiker dieser drei Länder in einer Big Band zu vereinen, entstand ein bislang einzigartiges Projekt, das nach mittlerweile drei Europatourneen mit wechselnden Gastdirigenten einen prägnanten und unverwechselbaren Klangcharakter entwickelt hat.

Die verschiedenen Musikerpersönlichkeiten des Orchesters, die jeder für sich in ihrem Land zu den herausragenden jungen Künstlern der modernen Jazzszene zählen, erschaffen in diesem Ensemble eine lebendige Symbiose der Musikkulturen ihrer Heimatstaaten. Eben gerade diese künstlerische Vielfalt und der alle verbindende Gedanke, modernen europäischen Jazz auf hohem Niveau darzubieten, trägt maßgeblich zum bemerkenswert eigenen Klangbild des European Movement Jazz Orchestra bei.

Das European Movement Jazz Orchestra überzeugt so also nicht nur durch die solistische Qualität seiner Einzelmusiker, sondern vor allem auch durch seinen lebendigen und in sich geschlossenen Ensembleklang, der geprägt wird durch den starken Zusammenhalt der verschiedenen Instrumentensätze und des ganzen Orchesters in sich. Die fortwährende Erweiterung des Repertoires durch eigens für das Orchester geschriebene Auftrags- und Eigenkompositionen soll das enorme Potenzial der zeitgenössischen europäischen Jazzmusik unterstreichen und fördern. Komponisten aus allen drei Ländern tragen dazu bei, dass das Programm der Band sich ständig weiterentwickelt und dank seiner Vielfalt zu einem einzigartigen Erlebnis musikalischer Grenzenlosigkeit wird, bei dem sich auf den ersten Blick unvereinbare Traditionen – von portugiesischem Fado, über slowenische Lyrik bis hin zu deutscher Blasmusik (!) – in einer spannungsreichen und ansprechenden Mischung vereinen können.

Ursprünglich als einmaliges Projekt geplant, hat sich dieses Orchester innerhalb von nur wenigen Jahren zu einem eigenständigen Klangkörper mit unverwechselbarer Stimme entwickelt, dessen multinationale Sprache die Band zu einem Kleinod in der europäischen Jazz-Szene macht.